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27.10.2026

Auf eine erstaunliche Bilanz kann der traditionsreiche Verein nach einem „Vierteljahrhundert“ zurückblicken! Anlässlich dieses Jubiläums lud der Verein am Samstag, dem 24. Oktober, zu einer feierlichen Festveranstaltung in die St. Gotthardtkirche ein, bei der die international renommierte polnische Weltmusik-Band Kroke auftrat.
Die SPD-Fraktion gratulierte den Vereinsmitgliedern und auch den aktiven Freunden des Vereins für das langjährige und prägende Wirken für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der historischen Altstadt.
Udo Geiseler, Mitglied der SPD-Fraktion und Vorsitzender des historischen Vereins Brandenburg (Havel) e.V. erinnert sich an die Zeit vor 25 Jahren und die gemeinsamen Aktivitäten in historischer Mission: „Ein Vierteljahrhundert ehrenamtliches Engagement zeigt, wie tief verwurzelt der Verein in unserer Stadtgemeinschaft ist. Die Altstädter haben mit unermüdlichem Einsatz bewiesen, dass ein lebendiger Stadtteil von menschlicher Nähe und kultureller Vielfalt lebt. Sie haben unzählige Male bewiesen, wie man Bürger zusammenbringt und Kultur für alle erlebbar macht.“
Ein ganz besonderer Höhepunkt der Vereinsgeschichte wird dabei von Katrin Rautenberg, Mitglied der SPD-Fraktion hervorgehoben. Sie verweist auf das außergewöhnliche Projekt, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung fand: „Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass die in Deutschland einzigartige Loriot-Ausstellung im Jahr 2011 von den Altstädtern organisiert wurde und in ihrem einstigen Vereinshaus gezeigt wurde. Dieses kulturelle Großprojekt hat unserer Stadt eine enorme Strahlkraft verliehen und tausende Besucher aus ganz Deutschland angelockt.“
Dirk Steiner, Vorsitzender der SPD-Fraktion hebt hervor: „Zu dem bekanntesten Markenzeichen des Vereins gehört für mich das Höfefest, das im August 2026 ebenfalls sein 25. Jubiläum feierte. Diese Tradition verdanken wir dem Verein der Altstädter. In diesem Jahr öffneten 48 sonst verschlossene Innenhöfe ihre Tore für Kunst, Musik und Begegnungen. Für dieses großartige Engagement des Vereins sagen wir heute Danke.“
26.10.2026

Man muss sich schon vor Ort von der Arbeit der Museen persönlich ein Bild machen, wenn man sie unterstützen will. Dazu bot der Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ am Sonnabend eine fantastische Gelegenheit. Mitglieder und Freunde der SPD-Fraktion hatten sich vor Ort zunächst im Industriemuseum getroffen, anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung von Werken des 2025 leider viel zu früh verstorbenen Kunstgießers und Bildhauers Klaus Zenkier aus Ziesar.
Seine Werke sind beeindruckend platziert zwischen dem (seit langen kalten) Siemens-Martin-Ofen, Kokillen, der Werkbahn usw. Eine beeindruckende Ausstellung, die zeigt, dass sich die Geschichte von Industrie und Arbeit, die unsere Stadt so sehr prägt, und Gegenwartskunst wunderbar ergänzen können. Die Halle war voller Besucher, trotz des miesen Herbstwetters!
Für die SPD-Fraktion ist klar, so Udo Geiseler, Mitglied der SPD-Fraktion: „Die Arbeit des Industriemuseums ist sehr wertvoll für unsere Stadt und weiter zu fördern. Einen entsprechenden Antrag haben wir in der Haushaltsdiskussion vorgelegt.“
Parallel gab es auch im Stadtmuseum in Frey-Haus mehrere Angebote. Vor allem Kinder sollten mit Malstationen in der Spielzeugausstellung angesprochen werden. Musik und Lichtkunst im Museumshof folgten am Abend.
„Unser Fazit“, so Katrin Rautenberg von der SPD-Fraktion: „Es lohnt sich unsere Museen zu besuchen und zu fördern. Mit ihren Angeboten – wenn man auch das Dommuseum und weitere Ausstellungen dazurechnet – erzählen sie gemeinsam die Geschichte unserer Stadt.“
Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Dier Steiner ergänzt: „Gleichzeitig sind unsere Museen auch lebendige Kulturorte. Mit Blick auf die 1100-Jahrfeier muss ihre Aufgabe klar definiert werden, damit sie das Jubiläum 2029 wirksam begleiten können.“
26.10.2026

Wir haben ein offenes Ohr für Dich und deine Anliegen! Am Montag, den 26.010.2026 um 17.00 Uhr findet unsere nächste Bürgersprechstunde in der Geschäftsstelle der SPD Stadt Brandenburg an der Havel in der Bäckerstraße 39 statt.
Die Stadtverordnete Britta Kornmesser und unser sachkundiger Einwohner Devlin Begest sind vor Ort. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
19.10.2026

Die SPD-Fraktion Brandenburg an der Havel hat sich am 16. und 17. Oktober 2026 im Schloss Gollwitz zu ihrer Fraktionsklausur getroffen. Im Mittelpunkt standen der Doppelhaushalt 2027/28 und die Zukunft unserer Stadt. Kämmerer Thomas Barz stellte die Eckpunkte des Haushaltsentwurfs vor. Oberbürgermeister Daniel Keip und die Beigeordnete Susanne Fischer ergänzten die Ausführungen und standen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Britta Kornmesser betonte die Chancen für Brandenburg an der Havel: „Mit den rund 41 Millionen Euro aus dem Zukunftspaket des Bundes stehen unserer Stadt erhebliche Investitionsmittel zur Verfügung. Diese gilt es, sinnvoll und vor allem zeitnah einzusetzen, damit Brandenburg an der Havel noch attraktiver wird und sich als wachstumsstarke Stadt weiterentwickelt.“
Ein weiteres zentrales Thema war die Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum sowie der Umgang mit Vandalismus. Es ist für viele Menschen schwer nachvollziehbar, wenn neue öffentliche Objekte bereits vor ihrer Eröffnung mit Graffiti beschmiert werden. Die Fraktion hat deshalb intensiv über Lösungsansätze beraten, um Verunreinigungen und Vandalismus entgegenzuwirken und öffentliche Räume dauerhaft sauber, sicher und gepflegt zu halten. Klar ist: Das gelingt nur, wenn Stadtverwaltung, Politik und Stadtgesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Der Fraktionsvorsitzende Dr. Dirk Steiner erklärte: „Brandenburg an der Havel ist als Oberzentrum ein Aushängeschild unseres Landes. Dazu gehören saubere Straßen und Plätze, ein gepflegtes Stadtbild und ein konsequentes Vorgehen gegen Vandalismus. Die Menschen müssen sich in ihrer Stadt wohl und sicher fühlen. Dafür braucht es klare Verantwortung und gemeinsames Handeln.“
Die SPD-Fraktion wird die Ergebnisse ihrer Klausur in die weiteren Beratungen zum Doppelhaushalt 2027/28 einbringen. Ihr Ziel ist ein Brandenburg an der Havel, das seine Investitionschancen nutzt, die Lebensqualität stärkt und für Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum sorgt.
16.10.2026

Die Verlängerung der Buslinie 2 zum Universitätsklinikum ist für den Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 angekündigt. Die SPD-Fraktion hat sich seit 2023 für eine bessere Anbindung eingesetzt.
Der Weg zum Universitätsklinikum soll einfacher werden: Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 soll die Buslinie 2 bis zum Klinikum verlängert werden. Wie Oberbürgermeister Daniel Keip auf verschiedenen Veranstaltungen bereits angekündigt hat, soll die neue Verbindung dann in Betrieb gehen. Ihren politischen Ursprung hat sie in einer Bürgersprechstunde, in der Bürgerinnen und Bürger auf die schwierige Erreichbarkeit des Klinikums hingewiesen hatten – insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Auf Antrag der SPD beschloss die Stadtverordnetenversammlung am 20. Dezember 2023, die Anbindung des Universitätsklinikums, des Marienbades und der Konrad-Sprengel-Grundschule an den busbasierten öffentlichen Nahverkehr prüfen zu lassen (Beschluss 327/2023). Die Verwaltung erarbeitete 2024 gemeinsam mit den Verkehrsakteuren eine Untersuchung. Am 27. November 2024 wurde der ausführliche Bericht in der Stadtverordnetenversammlung behandelt (Vorlage 255/2024).
Die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel (VBBr) haben die Kliniklinie bereits in ihrem Wirtschaftsplan berücksichtigt. Die Stadtverordnetenversammlung muss die dafür erforderlichen zusätzlichen Mittel bereitstellen. Der SPD-Ortsverein Havel-Nord hat dazu einen Antrag eingebracht, der den Oberbürgermeister und die SPD-Fraktion auffordert, sich für eine rechtzeitige Finanzierung einzusetzen. Außerdem regt er barrierefreie Haltestellen am Klinikum, am Marienbad und an der Konrad-Sprengel-Grundschule sowie die Beteiligung des Behinderten- und Seniorenbeirats an.
„Am Anfang stand eine Rückmeldung aus der Bürgerschaft. Daraus wurde ein politischer Prüfauftrag, anschließend folgte die sorgfältige Arbeit der Verwaltung“, sagt Dr. Dirk Steiner, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Das zeigt, wie kommunalpolitisches Engagement konkrete Verbesserungen anstoßen kann. Wir setzen uns dafür ein, dass die notwendigen Mittel bereitstehen und die angekündigte Verbindung umgesetzt wird.“
Von der verlängerten Linie 2 profitieren Patientinnen und Patienten, Beschäftigte und Besucherinnen und Besucher des Klinikums. Auch das Marienbad wird besser mit dem Bus erreichbar. Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 soll der erste Bus der Linie 2 das Universitätsklinikum anfahren.
25.09.2026

Mit großem Bedauern hat die SPD-Fraktion Brandenburg an der Havel den Rückzug der Berliner Olympiabewerbung zur Kenntnis genommen. Im Konzept „Berlin+“, mit dem sich die Hauptstadt gemeinsam mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wollte, waren unsere Stadt und der Beetzsee als Austragungsort der Ruder- und Kanurennsport-Wettbewerbe vorgesehen. Dass daraus nun nichts wird, noch bevor der DOSB am Samstag in Baden-Baden zwischen München und Köln/Rhein-Ruhr entscheidet, ist für uns eine bittere Nachricht.
„Wir haben in Brandenburg an der Havel eine lange Tradition im Wassersport und mit dem Beetzsee eine Regattastrecke, die schon internationale Meisterschaften erlebt hat, zuletzt in diesem Jahr die Europameisterschaften U19 im Rudern. Olympische Wettbewerbe bei uns hätten diese Geschichte fortgeschrieben und der ganzen Stadt einen enormen Schub gegeben“, sagt Fraktionsmitglied und Vorsitzender des Sportausschusses Udo Geiseler, „Es geht dabei nicht nur um zwei Wochen Sport, sondern um das, was davor und danach passiert: um Investitionen in unsere Sportstätten, in Verkehrsanbindung und Infrastruktur, von denen unsere Vereine, unsere Schulen und die Menschen hier über Jahrzehnte etwas gehabt hätten. Diese Chance haben wir jetzt verloren.“ ergänzt Fraktionsvorsitzender Dr. Dirk Steiner,
Gerade für eine Region wie unsere, die ihre Stärken selbstbewusst zeigen will, wäre die Bewerbung eine Gelegenheit gewesen, Brandenburg an der Havel weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen. Das ehrenamtliche Engagement in unseren Ruder- und Kanuvereinen, das Nachwuchstraining und die vielen Menschen, die Regatten Jahr für Jahr möglich machen, hätten eine Bühne bekommen, die sie verdienen.
Die SPD-Fraktion wird trotz dieser Enttäuschung nicht nachlassen, den Sport in unserer Stadt voranzubringen. Die Wassersportanlagen am Beetzsee und die Vereine, die dort arbeiten, brauchen auch ohne Olympia verlässliche Unterstützung, und dafür setzen wir uns in der Stadtverordnetenversammlung und im Land weiter ein. „Olympia ist für uns vorerst nicht mehr in Reichweite, aber die Idee dahinter bleibt richtig: Sport stärkt eine Region, und dafür lohnt es sich zu investieren “, so Dr. Dirk Steiner.