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Daniel Keip wird Brandenburgs neuer Oberbürgermeister.
Am 02.03.2026 tritt Daniel Keip sein Amt an. Erfahren Sie hier mehr über ihn und seine Ziele für Brandenburg an der Havel.

AKTUELLES
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02.11.2026

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung begrüßt ausdrücklich, dass der Oberbürgermeister seine Beschlussvorlage 182/2026 zum Verkauf des Grundstücks der alten Schlosswarenfabrik zurückgezogen hat. Katrin Rautenberg: „Damit ist eine Neuausschreibung zugunsten einer zukunftsfähigen, öffentlichkeitsorientierten Entwicklung dieses zentralen Wasserstandorts möglich geworden und der Weg für ein rechtssicheres und faires Verfahren im Rahmen einer beschleunigten Konzeptvergabe frei.“
Die SPD-Fraktion hatte die ursprüngliche Absicht, das unmittelbar am Wasser gelegene und städtebaulich herausragende Grundstück an den Höchstbietenden für eine hochwertige Wohnungsnutzung zu veräußern, von Beginn an kritisch bewertet. Ein solcher Verkauf hätte das Risiko einer exklusiven Wohnbebauung im obersten Preissegment mit sich gebracht – ohne einen verlässlichen Beitrag zur Belebung der Innenstadt, zum Tourismus oder zur dauerhaften Sicherung des öffentlichen Zugangs zum Wasser.
Gemeinsamer Antrag für eine touristische Zukunft, insbesondere für junge Menschen
Gemeinsam mit der Fraktion der Freien Wähler hatte die SPD-Fraktion daher einen Änderungsantrag eingebracht. Danach sollte das Grundstück nicht an den Meistbietenden, sondern an einen Bieter vergeben werden, der das bestehende historische Fabrikgebäude zu einer Jugendherberge oder einem Jugendgästehaus sowie zu Räumlichkeiten für Kultur- und Musikveranstaltungen umbaut. Die Idee einer touristischen Nutzung insbesondere für junge Menschen fand im politischen Raum eine breite Zustimmung. Sie entspricht zudem den Erkenntnissen der bereits vorliegenden städtischen Standortbetrachtung vom 24. Februar 2026 sowie dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Nummer 230/2025, der eine touristische Nutzung des Standorts untersucht hat.
Neuausschreibung muss touristische Nutzung zur Grundlage haben
Die SPD-Fraktion unterstützt ausdrücklich, dass eine Neuausschreibung des Grundstücks nun konsequent auf der Intention einer touristischen Nutzung aufbauen muss und auf Grund der direkten Wasserlage natürlich auch den Wassertourismus integriert. Entscheidend soll dabei nicht zwingend der höchste Kaufpreis sein, sondern ein zukunftsfähiges, qualitativ hochwertiges und für die Stadtentwicklung tragfähiges Nutzungskonzept.
Besonders geeignet ist eine Nachnutzung des bestehenden Fabrikgebäudes als Jugendherberge oder Jugendhotel, zum Beispiel ergänzt durch Räume für Gastronomie, Kultur- und Musikveranstaltungen. Ein solches Angebot würde den Standort dauerhaft beleben, Gäste in die Innenstadt bringen und zugleich einen wichtigen Beitrag zu einem lebendigen, öffentlichen Stadtraum am Wasser leisten.
Frühe Einbindung der Stadtverordnetenversammlung erforderlich
Zugleich kritisiert die SPD-Fraktion den bisherigen Prozess. Städtebaulich so bedeutende Grundstücke dürfen nicht erst dann in die Stadtverordnetenversammlung gelangen, wenn sie bereits auf dem Markt ausgeschrieben sind und die Zustimmung zum Verkauf erforderlich wird. Zu diesem Zeitpunkt sind die wesentlichen Weichen für Nutzung, städtebauliche Qualität und öffentliche Interessen häufig bereits gestellt.
Die SPD-Fraktion erwartet von der Verwaltung, dass künftig vor einer Ausschreibung oder Vermarktung von städtebaulich bedeutsamen Grundstücken die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung beziehungsweise des Stadtentwicklungsausschusses frühzeitig und umfassend einbezogen werden. Gemeinsam sind die angestrebte Nutzung, die städtebauliche Intention, mögliche öffentliche Anforderungen und die Vergabekriterien zu beraten. Nur so kann verhindert werden, dass die Stadtverordnetenversammlung erst im letzten Schritt Kenntnis erhält und ihre Einflussnahme auf das Nutzungsziel faktisch stark eingeschränkt ist. Auch mögliche Kaufinteressenten und Investoren hätten dann eine klare und abgestimmte Angebotsgrundlage.
27.10.2026

Auf eine erstaunliche Bilanz kann der traditionsreiche Verein nach einem „Vierteljahrhundert“ zurückblicken! Anlässlich dieses Jubiläums lud der Verein am Samstag, dem 24. Oktober, zu einer feierlichen Festveranstaltung in die St. Gotthardtkirche ein, bei der die international renommierte polnische Weltmusik-Band Kroke auftrat.
Die SPD-Fraktion gratulierte den Vereinsmitgliedern und auch den aktiven Freunden des Vereins für das langjährige und prägende Wirken für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in der historischen Altstadt.
Udo Geiseler, Mitglied der SPD-Fraktion und Vorsitzender des historischen Vereins Brandenburg (Havel) e.V. erinnert sich an die Zeit vor 25 Jahren und die gemeinsamen Aktivitäten in historischer Mission: „Ein Vierteljahrhundert ehrenamtliches Engagement zeigt, wie tief verwurzelt der Verein in unserer Stadtgemeinschaft ist. Die Altstädter haben mit unermüdlichem Einsatz bewiesen, dass ein lebendiger Stadtteil von menschlicher Nähe und kultureller Vielfalt lebt. Sie haben unzählige Male bewiesen, wie man Bürger zusammenbringt und Kultur für alle erlebbar macht.“
Ein ganz besonderer Höhepunkt der Vereinsgeschichte wird dabei von Katrin Rautenberg, Mitglied der SPD-Fraktion hervorgehoben. Sie verweist auf das außergewöhnliche Projekt, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Beachtung fand: „Es darf nicht unerwähnt bleiben, dass die in Deutschland einzigartige Loriot-Ausstellung im Jahr 2011 von den Altstädtern organisiert wurde und in ihrem einstigen Vereinshaus gezeigt wurde. Dieses kulturelle Großprojekt hat unserer Stadt eine enorme Strahlkraft verliehen und tausende Besucher aus ganz Deutschland angelockt.“
Dirk Steiner, Vorsitzender der SPD-Fraktion hebt hervor: „Zu dem bekanntesten Markenzeichen des Vereins gehört für mich das Höfefest, das im August 2026 ebenfalls sein 25. Jubiläum feierte. Diese Tradition verdanken wir dem Verein der Altstädter. In diesem Jahr öffneten 48 sonst verschlossene Innenhöfe ihre Tore für Kunst, Musik und Begegnungen. Für dieses großartige Engagement des Vereins sagen wir heute Danke.“
26.10.2026

Man muss sich schon vor Ort von der Arbeit der Museen persönlich ein Bild machen, wenn man sie unterstützen will. Dazu bot der Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ am Sonnabend eine fantastische Gelegenheit. Mitglieder und Freunde der SPD-Fraktion hatten sich vor Ort zunächst im Industriemuseum getroffen, anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung von Werken des 2025 leider viel zu früh verstorbenen Kunstgießers und Bildhauers Klaus Zenkier aus Ziesar.
Seine Werke sind beeindruckend platziert zwischen dem (seit langen kalten) Siemens-Martin-Ofen, Kokillen, der Werkbahn usw. Eine beeindruckende Ausstellung, die zeigt, dass sich die Geschichte von Industrie und Arbeit, die unsere Stadt so sehr prägt, und Gegenwartskunst wunderbar ergänzen können. Die Halle war voller Besucher, trotz des miesen Herbstwetters!
Für die SPD-Fraktion ist klar, so Udo Geiseler, Mitglied der SPD-Fraktion: „Die Arbeit des Industriemuseums ist sehr wertvoll für unsere Stadt und weiter zu fördern. Einen entsprechenden Antrag haben wir in der Haushaltsdiskussion vorgelegt.“
Parallel gab es auch im Stadtmuseum in Frey-Haus mehrere Angebote. Vor allem Kinder sollten mit Malstationen in der Spielzeugausstellung angesprochen werden. Musik und Lichtkunst im Museumshof folgten am Abend.
„Unser Fazit“, so Katrin Rautenberg von der SPD-Fraktion: „Es lohnt sich unsere Museen zu besuchen und zu fördern. Mit ihren Angeboten – wenn man auch das Dommuseum und weitere Ausstellungen dazurechnet – erzählen sie gemeinsam die Geschichte unserer Stadt.“
Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Dier Steiner ergänzt: „Gleichzeitig sind unsere Museen auch lebendige Kulturorte. Mit Blick auf die 1100-Jahrfeier muss ihre Aufgabe klar definiert werden, damit sie das Jubiläum 2029 wirksam begleiten können.“
26.10.2026

Wir haben ein offenes Ohr für Dich und deine Anliegen! Am Montag, den 26.010.2026 um 17.00 Uhr findet unsere nächste Bürgersprechstunde in der Geschäftsstelle der SPD Stadt Brandenburg an der Havel in der Bäckerstraße 39 statt.
Die Stadtverordnete Britta Kornmesser und unser sachkundiger Einwohner Devlin Begest sind vor Ort. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.